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Krankenversicherung kostenlos vergleichenSie wollen in eine private Krankenkasse wechseln,
sind sich aber nicht sicher, weil Sie noch ein paar Informationen brauchen? Kein Problem, auf
unserem Portal geben wir zu den am häufig gestelltesten Fragen Auskunft und Hilfen zum kostenlosen
Vergleich der Krankeversicherung. Die Angaben sind ohne Gewähr und sind als Basisinformationen
zu sehen. Wenn ich eine Familie habe, ist diese in der PKV mitversichert oder ist das teurer, als in der GKV? Nicht unbedingt, das hängt von den persönlichen Wünschen und Verhältnissen ab. Als Beispiel: Wenn ein Mann (32 Jahre) seine 29-jährige Frau und die beiden Kinder mitversichert, so sind die Beiträge genauso hoch, wie in der Gesetzlichen. Was muss ich im Rentenalter für eine PKV bezahlen? Durch
den Wegfall der Tagegeldversicherung und der gesetzlichen
Alterungsrückstellung reduziert sich bei einem Rentner die zu zahlende
Prämie um 20 Prozent. Jedoch erhält man als Arbeitnehmer dann zur Rente
eine Bezuschussung in Höhe von 7,45 Prozent auf Basis der Rente.
Steigt der Beitrag mit dem Alter in einer PKV? Gemäß
Paragraph 8 a VVG darf der Beitrag wegen Alter oder Krankheit nicht
angehoben werden. Es kann nur dann zu steigenden Beiträgen kommen, wenn
sich die Kosten im Gesundheitswesen erhöhen. Davon sind jedoch PKV und
GKV in gleicher Weise betroffen. Während es dann in der GKV zu
Streichungen der Leistungen kommen kann, sind diese in der PKV
gesetzlich verankert. Wie hoch ist ungefähr die Prämie als Rentner in einer PKV? Das
hängt von den unterschiedlichsten Faktoren ab und kann nicht pauschal
beantwortet werden. Hierfür ist ein Beratungsgespräch mit einem
unabhängigen Versicherungsmakler von Nöten. Dieser sucht gemeinsam mit
dem Kunden aus einer Vielzahl von Versicherungsgesellschaften diese
heraus, die auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden am besten im
Preisleistungs-Verhältnis zugeschnitten ist. Zahle ich als Rentner in einer PKV mehr, als in einer Gesetzlichen? Das hängt von den Einkünften des Rentners ab, jedoch ist man häufig in der PKV günstiger dran. Kann ich in eine GKV zurück wechseln? Dies ist dann möglich, wenn das jährliche Einkommen unter 48.150 Euro sinkt. Wer vor 2002 bereits in einer PKV versichert war, bei dem liegt dieser Höchstbetrag bei 43.200 Euro. Ansonsten ist die Kündigung einer PKV nicht möglich, außer es liegen wichtige Gründe vor, wenn beispielsweise Beiträge nicht bezahlt werden. Vorteile der PKV: 1) Der Versicherte profitiert von Prämienzahlungen Durch die gesetzlich festgelegte Überzins- und Überschussverwendung profitiert jeder Versicherte von den angelegten Prämien. So zahlen jüngere Beitragszahler schon für die die heute schon alten Versicherten zugute kommt. Der Betrag gem. §12a (3) VAG dient der Abmilderung von Beitragserhöhungen und wird in den Aufwendungen für erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung verbucht. § 12a (3) VAG: 2) Bonusprogramm Wer keine Leistung in Anspruch nimmt kann oft mit einer Rückzahlung (Bonus) rechnen. 3) Die privaten Versicherer legen für das Rentenalter Geld zurück (Deckungsrückstellung) Die
größte Passivposition in der Bilanz eines Krankenversicherers. Sie
dient der Bezahlung zukünftiger Ansprüche des Versicherten. Die
Deckungsrückstellung muss mit dem Rechnungszins von 3,5 % verzinst
werden und ist versicherungsmathematisch so kalkuliert, dass , unter
der Annahme, dass es keine Kostensteigerungen im Gesundheitswesen gibt,
der Beitrag eines 30 jährigen Mannes heute und in der Zukunft konstant
bleibt (bis zu seinem Tode). Anders als in der Gesetzlichen, denn dort
ist per Gesetzt das Umlageverfahren vorgeschrieben. 4) Die PKV versucht Behandlungskosten zu senken (Diseasemanagement) Krankenversicherer haben ein Interesse an einer reibungslosen, effektiven und kostengünstigen Abwicklung der medizinischen Leistungserbringung. Daher versuchen sie zunehmend, den Behandlungsprozess einer kostspieligen oder schweren Krankheit zu beeinflussen. Oft sind das Interesse von Versichertem und Krankenversicherung identisch, es kann hier aber auch zu Interessenkonflikten kommen, wenn der Versicherte das Maximum an ärtzlicher Leistung bekommen möchte und der Versicherer ihm "nur" das zugesteht, was ein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis verspricht. 5) Die Pflegversicherung (PVN) der PKV ist oft 50 % billiger als in der Gesetzlichen Die PVN ist der 1995 eingeführter fünfter Zweig der Sozialversicherung, der im 11. Buch des SGB geregelt ist. Es gilt das Prinzip: Pflegeversicherung folgt Krankenversicherung. Dies bedeutet: Wer privat vollversichert ist, muss sich privat pflegpflichtversichern. Das muss man jedoch nicht bei demselben Versicherer tun, bei dem man krankenversichert ist. Beiträge und Leistungen der Pflegeversicherung orientieren sich am Pendant für GKV-Versicherte, der Sozialen Pflegeversicherung. 6) Die PKV orientiert sich bei der Prämienberechnung nicht am Einkommen, Klar ist, dass ein 60 jähriger Mann kurzfristig mehr Geld kostet als ein 30 jähriger Mann. 7) Durch Tarifauswahl kann ich meine Prämie selbst bestimmen. Beispiel: Selbstbehalte senken die Schadenregulierungskosten des Versicherers, weil er kleinere Rechnungen unterhalb des Selbstbehalts nicht mehr bearbeiten und erstatten muss. Oft ist die Bestandsstruktur von einem Tarif mit hohen Selbstbehalten deutlich besser als die von einem ohne Selbstbehalt: nur wer gesund ist oder sich zumindest so fühlt, nimmt für den Krankheitsfall höhere eigene Zuzahlungen in Kauf. Außerdem reduzieren Selbstbehalte die Beitragslast des Kunden. Ob es sich lohnt, in einen Tarif mit hohem Selbstbehalt zu wechseln, hängt von verschiedenen Faktoren ab: ist die Beitragsersparnis durch den Selbstbehalt größer als der Selbstbehalt, den man vermutlich auslegen muss, so ist ein Wechsel zu empfehlen. Allerdings muss auch berücksichtigt werden, dass ein Angestellter den Beitrag zur Hälfte vom Arbeitgeber finanziert bekommt, den Selbstbehalt dagegen alleine tragen muss. 8) Zusätzliche Sicherheit für Rentner: der Standardtarif Seit 1994 gesetzlich im § 275 (2a) SGB V als Angebot aller privaten Krankenversicherer vorgeschrieben, um älteren Versicherten einen Tarif anzubieten, der sich in Beitragshöhe und Leistungsumfang an den Leistungen der GKV orientiert. Ein Tarif für alle über 65-jährigen Vollversicherten mit 10 Jahren Vorversicherungszeit. Der Standardtarif ist unter bestimmten Umständen auch jüngeren Versicherten zugänglich. Die Nachfrage nach dem Standardtarif ist bescheiden: bis Ende 1999 haben sich in der PKV knapp 1500 Personen im Standardtarif versichert von über 7,5 Mio. Versicherten. 9) Je nach persönlichem Bedarf kann ein individuelles Leistungspaket ausgesucht werden In
der PKV stehen über 50 verschiedene Versicherungen mit weit mehr als
300 Tarifen zu Verfügung. Mit einer professionellen Vergleichssoftware
kann man den für sich idealen Versicherungsschutz ermitteln (ohne
Software geht es jedoch eher nicht). Folgende private Versicherungen stehen zu Auswahl:
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